derfnam
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- Registriert
- 13.07.2022
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- 611
Hallo Zusammen,
Vor 3 Monaten habe ich mir als Belohnung für die überstandene Schulter-Op obigen "Hydraulik"-Bagger einigermaßen günstig bei Ebay gekauft.
Der Bagger ist sehr schön detailiert und das Dreh- und Fahrwerk funktionieren auch einwandfrei. Die Fernsteuerung ist noch eine echte Funkfernsteuerung und
nicht so ein Bluetooth-Gelumpe.
So sah er vor dem Zerlegen aus:

Ein imposantes Gerät wenn man die Figur dazu vergleicht, beides 1:32
Wo überal besteht Verbesserungsbedarf?
Da wäre mal ca 30° Spiel das der Grundausleger hat, das heißt man kann ihn um diesen Wert mit der Hand auf und ab bewegen im Stillstand.
Beim Stiel beträgt der Leergang geschätzt so um die 10° und beim Löffel etwas mehr vielleicht 15°.
Aus der Sicht eines Werkzeugmachers ist sowas unmöglich bei einem Modell auch wenn es nur ein Spielzeug ist aber zwischen 240 und 320€ kostet.
Das Drehwerk und das Fahrwerk haben nur das Zahnflankenspiel. Hervorzuheben ist das das Fahrwerk absolut synchron läuft. Wie Siku oder die Chinesen
die den Bagger bauen das hinbekommen haben ist mir ein Rätsel.
Heute hab ich ihn zerlegt und nach der Ursache für die Fehler gesucht.
Der Aufbau des Oberwagen ist von unten mit 8 Schrauben befestigt, eine davon ist versteckt im Batteriefach.
Der Oberwagenboden, ein Plastikteil:

Der Aufbau aus Metall, wahrscheinlich Zinkdruckguss, von innen:

Blick auf die Leiterplatte an der beim Abstecken an der zweiten Buchse nicht der Stecker raus ging sondern mitsamt Buchse abgerissen ist:

Nochmal größer:

Hat mich sehr gefreut aber mit Hilfe eines Freundes der sich mit sowas auskennt konnte ich die Buchse wieder befestigen und die abgerissene Leiterbahn
wieder an die Fahne anlöten. Das war die Bewährungsprobe für meinen Gaslötkolben!
Der Grundausleger mit dem kleinen Teil 7,9x10,3mm das die Kraft vom Antrieb überträgt. Das Gegenstück am Antrieb hat 8,1mm...


Natürlich hat das Teil wiederum Luft auf seinem Gegenstück im Fuß des Grundauslegers.
Diese Welle (rot umrandet) am Ende der Kette der Kraftübertragungsbauteile hat, wer weiß es?
Richtig: auch Spiel im Gegenstück.

Erste Maßnahme war ein Gewinde M2 für eine Klemmschraube in das 7,9x10,3-Teil zu bohren damit zumindest schon mal dieses Spiel wegfällt.
Erst danach habe ich bemerkt dass die anderen Teile auch zuviel Luft haben.

Der Antrieb des Stieles hat eine Rutschkupplug die so eingestellt ist dass man ausser Katzenstreu oder getrockneten Kaffeesatz nichts baggern kann.
So ist das Getriebe eingebaut:

Der Antrieb des Stieles:

Um ihn öffnen zu können muss man den Schweißpunkt des Deckels vom Scheinwerfergehäuse entfernen und den Deckel abheben sonst gehen die Gehäusehälften nicht auseinander.

Hat man das alles geschafft ergibt sich dieses Bild, das rot umrandete ist die Rutschkupplung:

Exakt das Gleiche beim Löffelantrieb.

Ich habe beide Teile zunächst mit Aceton vom Getriebefett befreit und danach mit SK zusamengeklebt.
Da die Motoren das ja leisten dass die Rutschkupplungen durchgehen hoffe ich mal ich dann zumindest den geschütteten Sand meiner Sandgrube
an der Menck Mc1 bereits erfolgreich arbeitet zusätzlich mit dem Liebherr fördern.
Wenn das alles einigermaßen zufriedenstellend funktioniert werde ich die Steuerung durch Regler von Cti und und einem Spektrum-Empfänger ersetzen.
Soweit bis dahin.
Danke für euer Interesse!
Vor 3 Monaten habe ich mir als Belohnung für die überstandene Schulter-Op obigen "Hydraulik"-Bagger einigermaßen günstig bei Ebay gekauft.
Der Bagger ist sehr schön detailiert und das Dreh- und Fahrwerk funktionieren auch einwandfrei. Die Fernsteuerung ist noch eine echte Funkfernsteuerung und
nicht so ein Bluetooth-Gelumpe.
So sah er vor dem Zerlegen aus:

Ein imposantes Gerät wenn man die Figur dazu vergleicht, beides 1:32
Wo überal besteht Verbesserungsbedarf?
Da wäre mal ca 30° Spiel das der Grundausleger hat, das heißt man kann ihn um diesen Wert mit der Hand auf und ab bewegen im Stillstand.
Beim Stiel beträgt der Leergang geschätzt so um die 10° und beim Löffel etwas mehr vielleicht 15°.
Aus der Sicht eines Werkzeugmachers ist sowas unmöglich bei einem Modell auch wenn es nur ein Spielzeug ist aber zwischen 240 und 320€ kostet.
Das Drehwerk und das Fahrwerk haben nur das Zahnflankenspiel. Hervorzuheben ist das das Fahrwerk absolut synchron läuft. Wie Siku oder die Chinesen
die den Bagger bauen das hinbekommen haben ist mir ein Rätsel.
Heute hab ich ihn zerlegt und nach der Ursache für die Fehler gesucht.
Der Aufbau des Oberwagen ist von unten mit 8 Schrauben befestigt, eine davon ist versteckt im Batteriefach.
Der Oberwagenboden, ein Plastikteil:

Der Aufbau aus Metall, wahrscheinlich Zinkdruckguss, von innen:

Blick auf die Leiterplatte an der beim Abstecken an der zweiten Buchse nicht der Stecker raus ging sondern mitsamt Buchse abgerissen ist:

Nochmal größer:

Hat mich sehr gefreut aber mit Hilfe eines Freundes der sich mit sowas auskennt konnte ich die Buchse wieder befestigen und die abgerissene Leiterbahn
wieder an die Fahne anlöten. Das war die Bewährungsprobe für meinen Gaslötkolben!
Der Grundausleger mit dem kleinen Teil 7,9x10,3mm das die Kraft vom Antrieb überträgt. Das Gegenstück am Antrieb hat 8,1mm...


Natürlich hat das Teil wiederum Luft auf seinem Gegenstück im Fuß des Grundauslegers.
Diese Welle (rot umrandet) am Ende der Kette der Kraftübertragungsbauteile hat, wer weiß es?
Richtig: auch Spiel im Gegenstück.

Erste Maßnahme war ein Gewinde M2 für eine Klemmschraube in das 7,9x10,3-Teil zu bohren damit zumindest schon mal dieses Spiel wegfällt.
Erst danach habe ich bemerkt dass die anderen Teile auch zuviel Luft haben.

Der Antrieb des Stieles hat eine Rutschkupplug die so eingestellt ist dass man ausser Katzenstreu oder getrockneten Kaffeesatz nichts baggern kann.
So ist das Getriebe eingebaut:

Der Antrieb des Stieles:

Um ihn öffnen zu können muss man den Schweißpunkt des Deckels vom Scheinwerfergehäuse entfernen und den Deckel abheben sonst gehen die Gehäusehälften nicht auseinander.

Hat man das alles geschafft ergibt sich dieses Bild, das rot umrandete ist die Rutschkupplung:

Exakt das Gleiche beim Löffelantrieb.

Ich habe beide Teile zunächst mit Aceton vom Getriebefett befreit und danach mit SK zusamengeklebt.
Da die Motoren das ja leisten dass die Rutschkupplungen durchgehen hoffe ich mal ich dann zumindest den geschütteten Sand meiner Sandgrube
an der Menck Mc1 bereits erfolgreich arbeitet zusätzlich mit dem Liebherr fördern.
Wenn das alles einigermaßen zufriedenstellend funktioniert werde ich die Steuerung durch Regler von Cti und und einem Spektrum-Empfänger ersetzen.
Soweit bis dahin.
Danke für euer Interesse!
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